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Christoph Schmidt

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Portrait: Christoph Schmidt

Persönlich

Eine kleine Selbstdarstellung:
Ich bin 1961 in Wuppertal geboren, 1981 mit der Bundeswehr in den Norden gekommen und seit dem überzeugter Norddeutscher!

Im Anschluß an 12 Jahre Bundeswehr in Coesfeld und Husum habe ich in Hamburg ein BWL-Studium an der HWP (63er) abgeschlossen und bin seit 1994 in einer Kommunalverwaltung tätig, erst als Organisator, dann als IT-Organisator.

In meiner Freizeit versuche ich meine Schreibtischarbeit mit Langstreckenläufen, sowie zusammen mit meiner Frau im Schwimmen, Radfahren und Wandern auszugleichen. Ein wenig von meiner Laufleidenschaft können Sie unter Sportlich sehen.

Kabarett- und Kinobesuche symbolisieren die 'dunklen' Zeiten (weil meistens in abgedunkelten Räumen) meines Daseins. Mehr dazu gibt´s hier unten unter Kulturell.

Auf meinen Reisen in der näheren und weiteren Umgebung habe ich viele interessante Ecken kennengelernt. Mehr dazu gibt´s ebenfalls hier unten unter Geografisch.

Kulturell

Ich gebe zu, ich schalte lieber 3sat als SAT1 ein, um so was wie Satirefest und andere Kabarettshows sehen ;-) Als eingefleischter Fan der WDR-Mitternachtsspitzen gibt es nichts schöneres, als von Wilfried Schmickler noch mal so richtig die Meinung gesagt, besser geschrieen zu bekommen, immer nach seiner Devise "Aufhören Herr Becker ...". Sein Auftritt im Kabarettfestival 2005 im Polittbüro! war spitze! "Danke!"

Die Krönung ist für mich jedoch der Österreicher Konrad Beikircher, wenn der allen Nichtkölnern "zwischen Himmel un Ääd" wieder das Rheinische nahe bringen will. Schön, daß der sich auch ab und zu in den Norden, ins Lustspielhaus in Hamburg traut.

Vor einigen Jahren ist dem ZDF ein kabarettistisches Meisterstück gelungen. Neues aus der Anstalt mit Anstaltsleiter Urban Priol und Patientenfürsprecher Georg Schramm war einfach klasse - besonders durch das Gespann Priol-Schramm. Die Anstalt ist mit neuem Partner Erwin Pelzig und einigen merkwürdigen Gästen allerdings näher an Comedy rangerückt. Mal sehen wie es weitergeht.

Meine zweite 'kulturelle' Leidenschaft Kino ist trotz, oder gerade wegen DVD(?), immer noch der schönste Ort, um einen tollen Film zu genießen, auch wenn es nicht mehr so viele davon gibt. Große Schinken wie 2001, Titanic, Eine Farm in Afrika oder auch Der Herr der Ringe und Avatar kommen auf einer großen Leinwand einfach besser als im Puschenkino.

Oder wo kann man denn sonst solche Filme wie die Rocky-Horror-Picture-Show mit Bühnenprogramm, Reis, Wasser, Klopapier etc. genießen? Am schönsten war das immer noch in dem extra dafür eingerichteten Münchener Kino in der Nähe vom Deutschen Museum.

Open-Air-Kino findet nun auch in Bad Oldesloe ab und zu statt. Ich erinnere mich aber heute noch gerne an das Open-Air-Kino im Botanischen Garten in Brüssel: da lief mal Blues Brothers im englischen Original mit französischen und flämischen Untertiteln. Fast nur Rucksacktouri´s aus aller Welt genossen eine irre Show!

Ab und zu finde ich auch mal Zeit für´n Buch. "Glenkill" von Leonie Swann ist einfach genial. Scharfsinnige Schafsköpfe grasen unauffällig an der Leiche ihres Schäfers vorbei und suchen den Mörder - Herrlich!

Sean Connery´s "Mein Schottland, mein Leben" ist eine interessante Verbindung seines Lebens mit der Geschichte von Schottland. Was will ich mehr: mein Lieblingsschaupieler schreibt über mein Traumland.

Geografisch

Bedingt durch meine Bundeswehrzeit und der damals üblichen Verteufelung des Ostens blieb Ostdeutschland bis 1990 ein weißer Fleck auf meiner eigenen Landkarte. Hab ich mich bis dahin im Urlaub immer mit Zelt und Rucksack in England und Schottland rumgetrieben und mit der Bundeswehr einige Standorte in Deutschland näher kennengelernt, bin ich spätestens seit dem Fall der Mauer regelmäßig "drüben". Sei es mal kurz am Wochenende, oder mit längeren Urlauben in Ferienwohnungen, Campingwagen, festen Campinghütten oder Hotels und Pensionen.

Vom Erzgebirge, über Dresden, Altenburger Land, Leipzig, über die Havel bei Werder und den Plauer See bis rauf nach Rügen, in die Rostocker Heide, auf den Darß und auf Usedom wird meine Karte langsam bunter. Macht Spaß, Land und Leute kennen zu lernen!

Teile des Restes der Republik habe ich zwischendurch auch immer wieder mal heimgesucht. So langsam will ich aber mal wieder die deutschen Grenzen hinter mir lassen. Da gibt´s zum Beispiel noch einige kleine Küstenorte und Schlösser und Ruinen in Schottland, die ich immer schon mal besuchen wollte! Einige kleinere Whisky-Brennereien will ich auch noch besuchen. Vielleicht mach ich aber auch noch irgendwann den Vasalauf in Schweden nicht nur als Trainingspartner mit. Mal sehen, wohin die Reisen gehen.